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Enthusiasmus rund um die perfekte Fotovoltaikanlage auf dem Hof von Stephan und Daniela Lehner, Gossau, Albertswil Stephan Lehner bewirtschaftet seinen Vorzeigebetrieb in der dritten Generation. Mit vier Kindern dürfte die Erfolgsgeschichte gesichert sein. 28 Kühe, Schweine, Mostobstbau, Ackerfrüchte und als Hobby Pferde sind die Standbeine des Landwirtschaftsbetriebs. Lehner hat aus Überzeugung, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten  und aus Ertragsüberlegungen, in die Fotovoltaik investiert. Sein Fazit: „Ich bin stolz auf die Anlage und empfehle eine solche.“ Fotovoltaik auf Schopf- und Scheunendach Insgesamt wurden auf dem Hof 34,34 kWp installiert. Zum Einsatz gelangten die Produkte Sun Top III, welche auf dem Welleternitdach des Schopfes mit Stockschrauben fixiert wurden, und ebenfalls Sun Top III, welche auf dem Ziegeldach der Scheune mit Dachhaken befestigt wurden. Es kamen Module mit verschiedenen Leistungseigenschaften zum Einsatz. Systemlieferant ist die Firma Conergy GmbH in Flurlingen. Die Installation wurde durch die Firma ** ausgeführt. Gratisenergie im Überfluss Frau Erika Bühler, Präsidentin der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie Nordostschweiz, betonte in ihrer Begrüssungsansprache, dass die Sonnenenergie die einzige uns langfristig zur Verfügung stehende Energieressource ist und gratis zur Verfügung steht. Landwirtschaftsbetriebe hätten besondere Vorteile, diese zu nutzen. Sie könnten damit eine neue Ertragsquelle erschliessen. Die Rückbesinnung auf die Ur-Energiequelle „Sonne“ –eigentlich eine Selbstverständlichkeit- stosse in der Schweiz, ganz im Gegensatz zum benachbarten Ausland, weiterhin auf politische Hindernisse. Investitionshilfen mit klaren Anforderungen Frau Seline Heim, Vorstandsmitglied der Landwirtschaftlichen Kreditkasse des Kantons St. Gallen und Vizepräsidentin des St. Gallischen Bauernverbandes und Kantonsparlamentarierin erläuterte die Bedingungen für die Gewährung von Investitionshilfen. Die Kreditkasse geht davon aus, dass mit der Kostendeckenden Einspeisevergütung für Solarstrom Landwirtschaftsbetriebe eine neue Einnahmequelle erschliessen können. Damit verbunden ist ein hoher Investitionsaufwand. Er verlangt eine solide Finanzierung. Unter klar festgelegten Voraussetzungen, wie Ausbildungserfordernissen, Betriebsgrösse, Tragbarkeit der Investition etc. lässt die Eidg. Strukturverbesserungsverordnung grundsätzlich eine Unterstützung des Einbaus von Fotovoltaikanlagen mit Investitionshilfen zu. Kantonale Förderung Herr Peter Grau, zuständig für den Bereich Förderung im Baudepartement des Kantons St. Gallen, zählte die verschiedenen Bereiche innerhalb der kantonalen Energiepolitik auf, welche gefördert werden. Die Nachfrage nach Unterstützungsleistungen ist äusserst gross. So wurden allein im Bereich Sonnenkollektoren (thermische Nutzung der Sonnenenergie) seit Januar 2009 1200 Gesuche gestellt. Die bewilligten Anlagen ersetzen 648 000 Liter Heizöl. Besonderes Gewicht wird auf die Erstellung von Wärmenetzen gelegt (Fernwärmekonzept), wobei als Ressource z. B. Holzschnitzel verwendet werden. 35 Gesuche führten zu 306 Anschlüssen und zu einer Ersparnis von 2 Mio. Liter Heizöl (ab Januar 2009). Biogasanlagen werden ebenfalls gefördert und selbstverständlich die Beratung bei Gebäudeerneuerungen durch eine finanzielle Hilfe der Energieberichte. Der Kanton will bei seinen eigenen Gebäuden eine Vorbildfunktion wahrnehmen.
Ein unternehmerisch denkender Landwirt mit grossem Umweltbewusstsein in Verbindung mit einem erstklassigen Systemlieferanten in enger Koordination mit einem praxiserprobten Installateur konnten eine Anlage präsentieren, welche höchsten Ansprüchen –auch an solche der Ästhetik- genügt. Der Enthusiasmus, welcher sowohl beim Investor als auch den beteiligten Firmen zu spüren war, konnte man als Teilnehmender gut nachvollziehen. Max Meyer, Projektleiter Solarbauern
** Die Installationsfirma haben wir aus dem Bericht heraus genommen, weil diese nicht bereit war, die Organisationskosten des Anlasses anteilmässig mitzutragen.
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