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Hofgemeinschaft „Unter der Fluh“

 

Aus Sissach nicht nur Biokirschen, sondern Strom vom Dach

 

Die Sissacher Hofgemeinschaft „Unter der Fluh“, ein Musterbetrieb für ökologisch ausgerichtete Bewirtschaftung, geht mit dem guten Beispiel voran und produziert Strom aus der Sonne.

Dabei wurde die Hofgemeinschaft von der Genossenschaft „Solarspar“ aus Liestal unterstützt. Die Elektra Sissach übernimmt die Rechnungsstellung.
 

 

Unkonventionelles Vorgehen bei der Montage

 

Unter der Leitung der erfahrenen Firma von Herrn Heinrich Holinger (Holinger Solar AG) bauten 12- bis 16-jährige Jugendliche aus dem Baselbiet die Anlage. Greenpeace hat für solche Zwecke ein eigenes Jugendsolarprojekt aufgebaut, so dass Jugendlich an unserer Zukunft mitbauen können.

Gut gesichert bewegten sich die Jugendlich bald wie geübte Fachleute auf dem Dach, um sicherzustellen, dass die Sonne ja ordentlich eingefangen werden kann.

Es galt 84 Solarpanels einzuhängen.  Dadurch entstand ein Kraftwerk von 110 m2.

Dabei werden jährlich mehr als 10 000 Kilowattstunden Strom produziert.

 

Selbstverständlich hat bei dieser Arbeit auch Natioalrätin Mya Graf der „Grünen“ angepackt.
 

 

Was ist der Wunsch von Nationalrätin Maya Graf von der Hofgemeinschaft „Unter der Fluh“?

 

Der Wunsch ist einfach, ehrgeizig, aber machbar, nämlich:

Am liebsten wäre es Maya Graf, wenn in Zukunft   alle Bauernhöfe der Schweiz die Sonne als Energiequelle nutzen würden!

 

Wir schliessen uns diesem Wunsch gerne an. Es ist das Hauptziel unserer Projekte.
 

 

Eine unternehmerische Pioniertat

 

So einfach wie das Installieren der Panelen geht es bei der Vermarktung des Stromes, leider, nicht zu.

Die Produzenten des Solarstromes müssen selber dafür sehen, dass ihr Ökostrom an Abnehmer verkauft wird, welche bereit sind, für Solarstrom mehr zu bezahlen als für den „übrigen“ Strom. Eine Quersubventionierung lehnt die Elektra Sissach ab.

Damit überlässt man eine zentrale Aufgabe ausgerechnet jenen, welche mithelfen, unsere Umwelt zu schonen.

Die Genossenschaft „Solarspar“ unter der Leitung von Herrn Markus Chrétien unterstützte nicht nur die Erstellung des Projektes, sondern hilft auch bei der Stromvermakrtung.

Dass es seit langem grobe Verzerrungen im schweizerischen Strommarkt durch die einseitige Ausrichtung auf Atomstrom gibt, sei der Vollständigkeit halber erwähnt.

 

Einen neuen Schub für die Solarenergie erhofft sich Nationalrätin Graf vom neuen Stromversorgungsgesetz, welches voraussichtlich am 1. Januar 2008 in Kraft tritt und eine einigermassen Kosten deckende Einspeisung des Stromes ermöglichen soll.



 
  Dies ist ein Projekt der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (SSES)                  Kontakt