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Solarbauern
 
 


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ir gehen sonnigen Zeiten entgegen. Das Erdölzeitalter geht zur Neige. Die Sonne liefert in 20 Minuten soviel Energie, dass man damit die gesamte Menschheit mit der notwendigen Energie versorgen könnte. In der Schweiz entspricht die Einstrahlung der Sonne auf einen Quadratmeter pro Jahr einer Energiemenge, welche in 100 kg Heizöl enthalten ist. Diese Energiemenge kann man je nach Ausnutzung, dem solaren Deckungsgrad, für die täglichen Bedürfnisse nutzen.



Konkret: „Lasst die Sonne scheinen und für Sie arbeiten!“ bedeutet:
 
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Möglichkeit, Energiekosten zu senken (Selbstversorger)
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Möglichkeit für einen Zusatzverdienst durch Produktion von Strom



 

Solar, ja klar:
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Die Anwendung der Sonnenenergie zur Erzeugung von Warmwasser, für Trocknungszwecke, zum Heizen und zur Herstellung von Strom ist längst den „Kinderschuhen“ entwachsen
 

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Die Solartechnik ist eine hochmoderne, erprobte und sichere Technik

 

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Die Solartechnik macht laufend gewaltige Fortschritte und deren Verbreitung wird helfen, die Kosten zu senken

 

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Die Vorräte an Erdöl und Gas gehen zur Neige, werden immer teurer und führen in Abhängigkeitsverhältnisse

 

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Langfristig steht uns lediglich diejenige Energie zur Verfügung, welche immer wieder von Neuem der Erde zur Verfügung gestellt wird: es ist die dank der Sonne „entstehenden“ Ressourcen (Wasser-, Windkraft, Biomasse) und immer mehr die direkte Nutzanwendung

 

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Die direkte Anwendung der Sonnenenergie geschieht durch die aktive Nutzung von erwärmten Stoffen durch die Sonne und durch die Umwandlung der Sonneneinstrahlung in elektrische Energie

 

 

 

Einige Fakten:
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Früher hat man die Sonne sogar angebetet, ihr göttliche Kraft zugeschrieben und in Frankreich wurde ein König als Sonnenkönig verehrt (Ludwig IVX)

 

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Heute können wir ruhig die Kraft der Sonne anzapfen, dies dank modernster Technik

 

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Die Strahlungsenergie der Sonne, welche jährlich auf die Oberfläche der Erde trifft, könnte die weltweite Energieversorgung der Menschheit über 10 000 Mal decken

 

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Bei wolkenlosem Himmel trifft in unseren Breitengraden über die Mittagszeit rund 1000 Watt pro Quadratmeter Einstrahlungsleistung ein

 

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An trüben Wintertagen kann diese Leistung auf rund 20 Watt abfallen

 

 

 

Wichtigste Anwendungsmöglichkeiten:
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Herstellung von Strom mittels „Photovoltaik

Bei der Herstellung von Solarstrom wird das Sonnenlicht direkt in elektrischen (Gleich)-Strom umgewandelt

 

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Dieser muss anschliessend in Wechselstrom umgewandelt werden

 

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Der Lichteinfall bewirkt bei bestimmten Materialien (Halbleitern, z. B. Siliziumzellen) eine elektrische Spannung, nämlich zwischen der Ober- und Unterseite

 

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Die Lichtenergie setzt in einer Solarzelle Elektronen frei

 

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Wird der Stromkreis geschlossen, fliesst Strom

 

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Viel Sonne, viel Strom

 

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Die Oberflächenspannung ist u. a. abhängig von der Oberflächentemperatur, je niedriger diese ist, desto höher ist die Spannung. Das bedeutet, dass bei Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden die Solarzellen auch bei relativ kühlem Wetter gut funktionieren. Daher ist die Hinterlüftung der Solarzellen wichtig

 

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Der produzierte Strom kann einerseits für die (teilweise oder vollständige) Selbstversorgung (der Stromzähler läuft rückwärts) oder zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz verwendet werden

 

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Die Schweiz hat eine gute elektrische Erschliessung

 

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Die Photovoltaik ist gerade für Landwirtschaftsbetriebe sehr interessant, weil meistens grosse Dachflächen ohne grosse Unterbrechungen für Kamine usw. bestehen

 

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Dank Modulsystemen kann eine Anlage gut an die Bedürfnisse angepasst und später ausgebaut werden

 

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Der Einbezug des Bauern bei der Installation ist möglich

 

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Photovoltaik ist die „Königsdisziplin“ der Solartechnik, weil das einfallende Licht direkt in wertvollen Strom umgewandelt wird

 

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Eine Anlage kann durchaus in drei Tagen installiert werden

 

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Spezialhinweis: Dank neuer gesetzlicher Regelungen (siehe unter Vergütungsregelungen) ist es grundsätzlich möglich, den produzierten Strom auf einem Landwirtschaftsbetrieb kostendeckend ins Netz einzuspeisen.
 

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Nutzung der Sonnenenergie für „Warmwasser und Heizung“, sog. thermische Nutzung (auch für Trocknungszwecke für Heu, Kräuter usw.)

 

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Als Solarthermie bezeichnet man die Umwandlung der Sonnenenergie in direkt nutzbare Wärme

 

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Es gibt verschiedene technische Systeme, wie man die Sonnen- und die Umgebungsenergie nutzen kann

 

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So gibt es verglaste und unverglaste Sonnenkollektoren

 

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Die „Ausbeute“ ist je nach angewendeter Technik unterschiedlich

 

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Dabei spielt eine Rolle, wie die Wärme „abgeführt“ wird in das eigentliche innere Netz des Hauses zwecks Heizen und Warmwasserherstellung

 

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So gibt es Möglichkeiten von „Solarflüssigkeiten“, welche frostsicher und biologisch unbedenklich sind

 

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Neben der „Einrichtung“ zum „Einfangen“ der Wärme benötigt man Armaturen und Rohrleitungen und eine Speichermöglichkeit. Dabei ist eine gute Isolierung wichtig.  


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Besondere Anforderungen werden gestellt, wenn man eine Kombination von Solartechnik mit einer Heutbelüftungsanlage erstellen will (Nutzung der warmen Luft unter den Modulen durch Ansaugen in einen Ventilator.)
 

Finanzielle Auswirkungen
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Die Herren Christian Gazzarin und Thomas Zumbühl, Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Tänikon, Ettenhausen haben im ART-Bericht Nr. 694/2008 eine umfassende und äusserst lesenswerte Studie betr. Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben publiziert. Kernfrage dabei: Lohnt sich eine Investition.

"Solarbauern" hat die Erlaubnis erhalten, den entsprechenden Link anzugeben.
www.services.art.admin.ch/pdf/ART_Bericht_694_D.pdf
 

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Eine umfassende Beurteilung der finanziellen Auswirkungen einer Photovoltaikanlage für Landwirtschaftsbetriebe wurde von Herrn Stephan Berger, Fachstelle Landtechnik und Unfallverhütung, Strickhof Lindau, 8315 Lindau erarbeitet und zur Verfügung gestellt.
Im Namen des Projektes "Solarbauern" bedanken wir uns für diese wertvolle Unterlage.

Hier
Informationen des Strickhofs herunterladen

 

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  Dies ist ein Projekt der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (SSES)                  Kontakt